Progressive Muskelrelaxation

Forschungsergebnisse belegen, dass psychische Belastungen und Stress häufig eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von gesundheitlichen Beschwerden spielen. Zeitgleich mit dem Autogenen Training von Prof. J. H. Schultz entwickelte Dr. Edmund Jacobson in den USA die Progressive Muskelrelaxation (PMR), ein an der Muskulatur ansetzendes Entspannungsverfahren.

  • Progressiv - nacheinander / fortschreitende

  • Relaxation - entspannen / wieder loslassen

Entspannungstraining kann die Fähigkeit verbessern, Alltagsbelastungen in günstiger Weise zu bewältigen, kann die Gesundheit stärken und die Lebensqualität erhöhen. Es darf dabei nicht als ein „Wundermittel“ zur Lösung aller Lebensprobleme missverstanden werden, aber regelmässige Anwendung ist im Sinne eines gesundheitlichen Schutzfaktors ein wichtiger eigener Beitrag, um die seelische und körperliche Gesundheit zu schützen und zu stärken. Progressive Relaxation, ein allgemeines Heilmittel gegen:

  • Stress
  • Angst
  • Schlaflosigkeit
  • allgemeine Verspannungen

Edmund Jacobson beschäftigte sich intensiv mit der Funktionsweise der Muskulatur. Dabei fiel ihm auf, dass innere Unruhe, Stress und Angst mit Anspannungen der Muskulatur einhergehen. Ein Mensch, der innerlich angespannt oder ängstlich ist, ist meist auch muskulär angespannt. Die Psyche wirkt auf den Körper und umgekehrt. PMR wirkt positiv auf das Vegetative Nervensystem, somit harmonisierend auf alle inneren Organe und Systeme wie:

  • Herz
  • Blutdruck
  • Atem
  • Verdauung
  • Konzentration
  • Stärkung des Immunsystems

Es werden nacheinander 17 Muskelgruppen angespannt und entspannt, indem der Übende sich aufmerksam auf die einzelnen Schritte konzentriert und bewusst die Anspannung und Entspannung wahrnimmt. Bei immer wieder der gleichen Vorgehensweise entsteht eine Konditionierung so werden mit der Zeit die Übungen verkürzt bis man zuletzt durch blosse Konzentration die Entspannung erreicht. Das Grundwissen der Progressiven Muskelrelaxation vermittle ich Ihnen in 5 – 7 Sitzungen à 1 Stunde je einmal wöchentlich.